Call for Papers

Südeuropa-Germanistik Sommerakademie 2017

 

Im Wandel.

Ansätze und Methoden der aktuellen Germanistikforschung in Südeuropa und im Mittelmeerraum

 

Universidade Católica Portuguesa  |  Lissabon, 12.-14. Juli 2017

Die Germanistenverbände der mediterranen und südeuropäischen Länder Ägypten, Griechenland, Italien, Frankreich, Malta, Portugal, Spanien, Tunesien und Zypern (Südeuropa-Germanistik – SEG) laden Promovierende und Nachwuchsforscher im Bereich der Germanistik und in fachverwandten Disziplinen zu einer dreitägigen Sommerakademie ein.

 

Zielsetzung

Ziel dieser Veranstaltung ist, jungen ForscherInnen aus diesem Raum die Gelegenheit zu geben, ihre laufenden Promotionsprojekte vorzustellen und darüber hinaus über gemeinsame theoretische Ansätze und aktuelle Methoden in der Germanistik – transdisziplinär und international – zu reflektieren. Der Ausgangspunkt für die vorzustellenden Projekte ist ein wissenschaftliches Interesse an Themen, Objekten und Phänomenen der deutschsprachigen Kultur. Dabei wird die Sommerakademie ausloten, welche wissenschaftlichen Fragestellungen den derzeitigen Nachwuchs der Germanistik beschäftigen und welche Nachbardisziplinen dabei in Anspruch genommen werden und in die Forschungsvorhaben einfließen. Des Weiteren sollen thematische und theoretische Gemeinsamkeiten identifiziert werden, die der Germanistik in der gegenwärtigen Wissenschaftslandschaft in Südeuropa und im weiteren Mittelmeerraum Relevanz verschaffen.

 

Thematische Schwerpunkte

Da die Sommerakademie in erster Linie die Nachwuchsforschung in der Germanistik im Blick hat und daher besonderen Wert auf die Auseinandersetzung mit neuen Ansätzen und Methoden im Kontext einer interdisziplinären Öffnung des Faches legt, werden statt spezifischer Sektionsthemen eher breit gefasste thematische Schwerpunkte angeboten, welche die Zuordnung der laufenden Dissertationsprojekte erleichtern. Folgende Themenschwerpunkte sind deswegen nicht einschränkend zu verstehen, sondern fungieren lediglich als Orientierungshilfe für die Einbettung der jeweiligen Projekte der TeilnehmerInnen:

  • Erzählen als Kulturphänomen
  • Sprachwandel und Zwei-/Mehrsprachigkeit
  • Empirische Sprachlehrforschung
  • Kultur- und Literaturwissenschaft als Landeskunde
  • Sprachforschung: multimodal, multimedial
  • Digital Humanities: germanistische Aufgaben im technologischen Zeitalter
  • Imagination und (kulturelles)Gedächtnis
  • Haptik, Körpersprache, Theaterforschung
  • Deutschland-Südeuropa: Beziehungen in Zeiten der Unsicherheit
  • Germanistik im Europa der Krise
  • Grenzen, Migration und Flüchtlingskrise
  • Intermedialität – Comparative Arts
  • Wissensdiskurse (in) der Literatur
  • Vergleichende Wissenschaften – Transdisziplinarität

 

Verlauf

Die dreitägige Sommerakademie wird aus Präsentations- und Diskussionsrunden bestehen, in denen die TeilnehmerInnen ihre laufenden Projekte vorstellen und diese dann von DiskutantInnen besprochen und mit dem Publikum diskutiert werden.

Die Diskussionsrunden werden von Plenarvorträgen begleitet, bei denen ReferentInnen aus den im SEG-Netzwerk vertretenen Verbänden und ein extern geladener Gast über aktuelle thematische Schwerpunkte der Germanistikforschung berichten werden und dadurch den Impuls für die Vorstellung der Promotionsprojekte geben.

Die Veranstaltung soll somit eine Positionsbestimmung der Germanistik als Fach in den Geisteswissenschaften leisten und ihr Potenzial im Umgang mit den Herausforderungen einer sich schnell wandelnden Realität herausarbeiten.

 

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